Foodtruck-Markt 2026: Zahlen und Trends
Wie groß ist der Foodtruck-Markt in Deutschland und Österreich? Zahlen von Destatis, DEHOGA, SumUp und Wirtschaftskammer, jeweils mit Quelle, und welche Daten noch fehlen.
Romain BarreauGründer von Food Truck Store · 4 Min. LesezeitWie groß ist der Foodtruck-Markt in Deutschland und Österreich? Amtlich gezählt werden Foodtrucks bisher in keinem der beiden Länder. Dieser Überblick zeigt die Zahlen, die eine nachvollziehbare Quelle veröffentlicht hat, die Food Truck Trends, die sich daraus ablesen lassen, und was noch fehlt.

Foodtrucks werden noch nicht gezählt.
Seit dem 1. Januar 2025 hat die mobile Gastronomie in der neuen Klassifikation der Wirtschaftszweige eine eigene Klasse, die 56.12, unterteilt in mobile Gastronomie auf Jahrmärkten und sonstige mobile Gastronomie; vorher lief sie unter Imbissstuben und Eissalons (Destatis: WZ 2025). Die Jahresstatistiken werden ab dem Berichtsjahr 2025 umgestellt, die Monatsstatistiken erst Anfang 2028. Bis es Ergebnisse für die Klasse 56.12 gibt, bleiben nur Näherungswerte.
- Bis 2024
In der WZ 2008 zählen Foodtrucks zu den Imbissstuben oder den Eissalons.
- 1. Januar 2025
Die WZ 2025 führt die Klasse 56.12 „Mobile Gastronomie“ ein.
- Ende 2025
Das Statistische Unternehmensregister wird auf die WZ 2025 umgeschlüsselt.
- Anfang 2028
Auch die Monatsstatistiken werden auf die neue Systematik umgestellt.

Was die Statistik schon zeigt.
Am nächsten kommt man über die alte Klasse: Laut Umsatzsteuerstatistik von Destatis, ausgewertet vom Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA, gab es 2024 in Deutschland 36.312 Imbissstuben, nach 35.728 im Jahr 2023 (DEHOGA: Anzahl der Unternehmen). Feste und mobile Imbisse sind darin gemeinsam erfasst, ohne Unterscheidung. Das gesamte Gastgewerbe zählte im selben Jahr 206.105 Unternehmen.
- 36.312Imbissstuben 2024, feste und mobile zusammen
- 35.728Imbissstuben 2023
- 206.105Unternehmen im Gastgewerbe 2024
Der Umsatz steigt, der Absatz sinkt.
In der Gastronomie stieg der Umsatz im Juli 2026 gegenüber Juli 2025 nominal um 3,1 %, preisbereinigt sank er um 4,7 % (Destatis, Juli 2026): Die Preise steigen, die verkaufte Menge geht zurück. Seit dem 1. Januar 2026 gilt für Speisen der ermäßigte Steuersatz von 7 %, vor Ort wie zum Mitnehmen (§ 12 UStG). Für Ihren Foodtruck heißt das: Neue Kunden gewinnen Sie eher mit Produkt und Standplatz als durch einen wachsenden Markt.
Ein Food-Truck-Anhänger im Abendgeschäft.

Was Zahlungsdaten über Foodtrucks sagen.
Laut einer Auswertung des Zahlungsanbieters SumUp stiegen bei Foodtrucks von 2022 bis 2024 die Transaktionen im Schnitt um 62 % und der Umsatz im Schnitt um 60 %, bei 17,68 € pro Gast (SumUp, Mai 2024). Erfasst sind nur Zahlungen über SumUp in der Kategorie Foodtrucks und Wochenmärkte: Das zeigt einen Trend, aber keine Marktgröße. Das stärkste Wachstum sieht SumUp in ländlich geprägten Bundesländern wie dem Saarland, Baden-Württemberg und Thüringen.
- 17,68 €gibt ein Gast am Foodtruck im Schnitt aus, laut SumUp
- +62 %Transaktionen im Schnitt, 2022 bis 2024
- +60 %Umsatz im Schnitt, 2022 bis 2024
Feste und Märkte: die große Bühne.
Laut Deutschem Schaustellerbund kommen Volksfeste zuletzt auf rund 198 Millionen und Weihnachtsmärkte auf rund 170 Millionen Besuche im Jahr, bei Bruttoumsätzen von über zehneinhalb Milliarden Euro für alle Schausteller zusammen; wie viele Foodtrucks darunter sind, weist der Verband nicht aus (Deutscher Schaustellerbund). An einer festgesetzten Veranstaltung darf jeder teilnehmen, der zum Teilnehmerkreis gehört; reicht der Platz nicht, kann der Veranstalter aus sachlich gerechtfertigten Gründen auswählen (§ 70 GewO). Wie Sie an einen solchen Platz kommen, lesen Sie im Ratgeber Stellplatz für den Imbisswagen.
Österreich: die Gastronomie in Zahlen.
Auch in den Branchendaten der Wirtschaftskammer haben Foodtrucks keinen eigenen Berufszweig. Für die Gastronomie weisen sie 30.890 Unternehmen und 1.169 Neugründungen im Jahr 2025 aus, dazu 14.321 Millionen Euro Umsatzerlöse im Jahr 2024, auf Basis von Daten der Statistik Austria (WKO: Branchendaten Gastronomie, September 2026). Im Berufszweig „Würstelstände und Kebab-Stände“ zählt die Kammer Ende 2025 genau 498 aktive Mitgliedschaften, ohne zwischen mobilen und festen Betrieben zu unterscheiden.
- 30.890Unternehmen der Gastronomie in Österreich, 2025
- 1.169Neugründungen in der Gastronomie, 2025
- 25,9 %Anteil der Ein-Personen-Unternehmen, Ende 2025
- 498aktive Mitgliedschaften „Würstelstände und Kebab-Stände“, Ende 2025
Was das für Ihren Foodtruck heißt.
Der Markt wächst in Euro, nicht bei den Gästen, und eine amtliche Zahl der Foodtrucks gibt es noch nicht: Kalkulieren Sie deshalb mit Ihren eigenen Zahlen statt mit einem Branchendurchschnitt. Prüfen Sie Ihren Standplatz mit dem kostenlosen Businessplan-Rechner, lesen Sie, was ein Imbiss pro Tag umsetzt, und vergleichen Sie unsere Verkaufsanhänger ab 13.685 € inkl. 19 % MwSt. (11.500 € netto).
Am Ende entscheidet Ihr Standplatz, nicht der Durchschnitt.

Häufige Fragen.
Noch Fragen? Food Truck Store oder unser Partner in Ihrer Region hilft Ihnen weiter ›Eine amtliche Zahl gibt es noch nicht. Seit der WZ 2025 hat die mobile Gastronomie eine eigene Klasse, die 56.12; vorher zählte sie zu den Imbissstuben und Eissalons. Laut Umsatzsteuerstatistik gab es im Jahr 2024 insgesamt 36.312 Imbissstuben, feste und mobile zusammen.
Laut Zahlungsdaten von SumUp stiegen die Transaktionen bei Foodtrucks von 2022 bis 2024 im Schnitt um 62 %. Die Gastronomie insgesamt setzte im Juli 2026 nominal 3,1 % mehr um als ein Jahr zuvor, preisbereinigt aber 4,7 % weniger (Destatis).
Im Durchschnitt 17,68 €, laut einer Auswertung von SumUp aus dem Jahr 2024 für die Kategorie Foodtrucks und Wochenmärkte. Ihr eigener Durchschnittsbon hängt von Karte, Preisen und Standplatz ab.
Drei Entwicklungen: In der Gastronomie steigen die Preise, während die verkaufte Menge sinkt; bei Foodtrucks nehmen die Transaktionen zu, besonders in ländlichen Bundesländern wie dem Saarland; und seit 2026 gilt für Speisen der ermäßigte Steuersatz von 7 %.
Eine eigene Zahl veröffentlicht die Wirtschaftskammer nicht. Sie weist für 2025 in der Gastronomie 30.890 Unternehmen aus und zählt im Berufszweig „Würstelstände und Kebab-Stände“ 498 aktive Mitgliedschaften.


Von Romain, Gründer 
